"BioLogik" im Management

Um die "typisch menschlichen" Themen im Unternehmen zu verstehen und zu verbessern, wird oft die Psychologie bemüht. Viele Techniken der Personalentwicklung basieren auf persönlichkeits-, entwicklungs- oder sozialpsychologischen Theorien. Sie werden für Training oder Coaching didaktisch aufbereitet oder auch nur implizit genutzt. Diese "psychologische Grundhaltung" und die dazugehörigen Instrumente haben in vielen Unternehmen in den letzten Jahren Einzug gehalten.

Eine weiterführende Perspektive eröffnet sich jetzt, wenn man neuere Erkenntnisse der Neurologie und der Human-Biologie hinzunimmt. Denn das menschliche Zusammenwirken in hierarchisch organisierten "Rudeln" innerhalb der Unternehmung folgt seinen eigenen Gesetzen – unterschwellig, aber sehr konkret. Dies gilt etwa, wenn es um "biologische" Faktoren wie Status (Führung, Motivation), Reviergebaren (Team, Verantwortlichkeit) und der gemeinsamen Jagt nach Beute (Performance, Leistung) geht.

Wird die "BioLogik" und ihre praktischen Auswirkungen im Alltag verstanden, eröffnen sich sinnvolle Klärungs- und Handlungsmöglichkeiten. Bio-logisch inspiriertes Managen ergänzt die bereits bekannte Psycho-Logik spürbar und nachhaltig. Sie führt zu motivierenden Anreizsystemen, zum passenden Führungsstil oder auch zur sinnvollen Steuerung der eigenen nonverbalen Kommunikation.

BioLogik gibt oft einleuchtende Antworten auf Fragen, zu denen der psychologische Ratgeber eher schweigt:

  • Warum schauen manche Menschen nicht über ihren Tellerrand hinaus und bleiben "begrenzt"? Muß man sich damit abfinden?
  • In welchen Fällen führen finanzielle Anreizsysteme langfristig zur Demotivation? Weshalb ist dies so und was ist zu tun?
  • Wodurch laden manche Menschen dazu ein, daß man auf Sie herabblickt – und sich so die geheime Rangfolge im Team verstärkt? Welchen "Vorteil" hat es, die eigene Führungskraft geringzuschätzen?
  • Wie stärkt man als Vorgesetzter das Statusempfinden und den Stolz seiner Mitarbeiter? Und wie stoppt man übertriebenes Statusgebaren oder unproduktive Selbstdarstellung?
  • Warum geben wir der Aussage des einen Menschen mehr Gewicht als der gleichen Aussage des anderen? Wie steigern wir das Gewicht der eigenen Aussagen?
  • Wie ist Rudel- und Beuteverhalten zur optimalen Leistungserbringung im Team oder der Abteilung zu nutzen?

In der Biologie - in weitestem Sinne - sind interessante Anregungen und Einsichten zu finden. Dieser Bereich steht noch am Beginn seiner Verwertung für Coaching, Training oder Veränderungsmanagement. Wir von FPK bauen in einer Reihe unserer Angebote gezielt auf biologischen Erkenntnissen auf.

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© Frank Pongé